Betroffene sind keine einheitliche Gruppe. Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Herkunft und jeder sozialer Schicht können unter einer unter Medikamentenabhängigkeit leiden.
Besonders hoch sind die Betroffenenzahlen unter Frauen über 40 Jahren. Es wird angenommen, dass Veränderungen ab diesem Alter unangenehme Gefühle hervorrufen können, deren Bewältigung durch Schlaf- oder Beruhigungsmitteln angestrebt wird. Beispiele dafür sind der Auszug der Kinder von Zuhause, die Wechseljahre oder die einsetzende Menopause.
Folgende Menschen haben ein erhöhtes Risiko, medikamentenabhängig zu werden:
- Wer in einem Haushalt groß geworden ist, wo Medikamenten ein gängiger Umgang mit Unwohlsein und Schmerzen waren.
- Wer unter chronischen Schmerzen leidet.
- Wer im Beziehungs. oder Alltagsleben unter großem Druck steht oder sprotliche Leistungen steigern möchte.
- Wer bereits an einer Suchterkrankung leidet oder anfällig für diese ist.
